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KOMBINIERTES MODUL

OSTAFRIKA

LEBENSMITTELVERARBEITUNG INKL.
KREISLAUFWIRTSCHAFT IN OSTAFRIKA

Bis Januar 2022
Projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Wirtschaftsnetzwerks Afrika für deutsche Unternehmen, die Lösungen und Technologien im Bereich der Lebensmittelverarbeitung inkl. Kreislaufwirtschaft anbieten.

Förderprojekt des BMWi

Das Wirtschaftsnetzwerk Afrika des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt Sie mit einem kostenlosen individuellen Beratungsangebot, einem Webinar und einer Zielmarktstudie bei der Entscheidung zum Markteintritt bzw. zur Marktausweitung in Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda. Schauen Sie sich auch die anderen Förderprojekte an

Anmeldungen

Hier finden Sie die Anmeldeformulare. Sie können sich hierbei für eine individuelle Beratung anmelden, die bis zu einem Umfang von 40 Stunden kostenlos ist.

Kombiniertes Modul Ostafrika

Marktchancen in Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda

Ziel dieses Angebots ist die Unterstützung von Unternehmen (insbesondere von KMU) mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland bei der Entscheidung zum Markteintritt bzw. zur Marktvertiefung oder -ausweitung in Ostafrika. Konkret geht es hierbei um die Länder Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda.

Das Angebot ist darauf ausgelegt, die teilnehmenden Unternehmen umfassend zu beraten und sie bei ihrem Markteintritt in Ostafrika zu begleiten. Im Rahmen des Projektes können die Unternehmen daher sowohl ein kostenloses individuelles Beratungsangebot in Anspruch nehmen, an einem Webinar teilnehmen und erhalten eine regionale Studie.

Die individuelle Beratung, das Webinar und die Zielmarktstudie richten sich dabei speziell an Unternehmen (insbesondere KMU), die Lösungen und Technologien im Bereich der Lebensmittelverarbeitung und Kreislaufwirtschaft anbieten.

Zur Lebensmittelverarbeitung zählen unter anderem Maschinen und Anlagen, Lösungen für Verarbeitung und Verpackung, Logistik, Kühlung und Lagerung sowie Qualitätssicherung und -kontrolle.

In In der Kreislaufwirtschaft sind insbesondere Unternehmen aus folgenden Bereichen angesprochen: Weiterverarbeitung, Wiederverwendung und Recycling von Lebensmitteln und Verpackungen, Herstellung nachhaltiger Verpackungslösungen, energetische Nutzung von biogenen Abfällen, Bioabfallmanagement, sowie Vermeidung von Abfällen und Wasser/Abwassermanagement.

Die Teilnahme an allen Modulen dieses Projekts ist kostenlos. Das Projekt wird von SBS systems for business solutions GmbH in Zusammenarbeit mit Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK) und Agathon international (in Ostafrika agierendes Beratungsunternehmen) organsiert.

DIE DREI ANGEBOTE IM ÜBERBLICK

Individuelle Beratung

• Bis zu 40 Stunden kostenlose Beratung durch unsere ExpertInnen – persönlich, telefonisch oder schriftlich
• Entwicklung Ihrer individuellen Markteintrittsstrategie für die Märkte Ostafrikas im Bereich Lebensmittelverarbeitung inkl. Kreislaufwirtschaft
• Geschäftsmodellentwicklung und Business-Case-Berechnung
• Vertriebspartnersuche in Ostafrika
• Beratung zu wirtschaftspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Zollfragen
• Individuelle Markt- und Segmentanalysen für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung
Durchgeführt durch: Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK) und Agathon international (in Ostafrika agierendes Beratungsunternehmen)

Webinar

Durchgeführt am 23. September 2021 (Link zur Aufzeichnung)
• Detaillierte Fach- und Länderinformationen zu Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda
• Informationen zu Geschäftschancen im Bereich Lebensmittelverarbeitung inkl. Kreislaufwirtschaft in Ostafrika
• Digitales Networking mit weiteren deutschen Teilnehmern aus Lebensmittelverarbeitung und Kreislaufwirtschaft mit Lebensmittelverarbeitungsbezug

Zielmarktstudie

• Umfassende Zielmarktstudie zu Lebensmittelverarbeitung inkl. Kreislaufwirtschaft in Ostafrika (Veröffentlichung: Zwei Wochen vor Durchführung des Webinars)
• Inhalte u.a.: Marktchancen, Einfuhrbestimmungen, Zölle, Normen, pol. und rechtl. Rahmenbedingungen, Einstiegs- und Vertriebsinformationen, relevante Netzwerke in Ostafrika

Webinar vom 23. September 2021 – PROGRAMM

Donnerstag – 23.09.2021 (Link zur Aufzeichnung)

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10.00 – 10.05 Uhr

Zoom

Begrüßung
  • Frau Dr. Ursina Krumpholz, Referat VC4, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Herr Raphael Kroll, SBS systems for business solutions
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10.05 – 10.10 Uhr

Zoom

Vorstellung des Wirtschaftsnetzwerks Afrika
  • Frau Dr. Elizabeth Chepkemboi Kötter, Geschäftsstelle des Wirtschaftsnetzwerks Afrika
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10.10 – 10.30 Uhr

Zoom

Allgemeine Rahmenbedingungen

Politische, wirtschaftliche und interkulturelle Rahmenbedingungen in Ostafrika (Vortrag auf Englisch)

  • Herr Graham Lee, Agathon International

Rechtliche Rahmenbedingungen bei Geschäften in Ostafrika

  • Frau Katrin Grünewald, Ausländisches Wirtschaftsrecht, Germany Trade & Invest GTAI

Lebensmittelverarbeitung und Kreislaufwirtschaft in Ostafrika – Experteninterviews aus Sicht der deutschen Industrie

  • Herr Florian Mikulasch, Referent Kunststoff- und Gummimaschinen, Wirtschaft & Märkte, VDMA
  • Frau Bettina Duran, German Recycling Technologies and Waste Management Partnership e.V.
  • Moderation: Herr Raphael Kroll, SBS systems for business solutions

 

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10.30 – 11.30 Uhr

Zoom

Marktentwicklung, Absatzchancen und spezifische Anforderungen

Marktchancen für Lebensmittelverarbeitung und Kreislaufwirtschaft in Ostafrika in Anbetracht der Corona-Krise – Experteninterviews aus ostafrikanischer Sicht

  • Herr Priyen Tanna, Kenya Producer Responsibility Organisation
  • Herr Chris Wegner, Krones East Africa
  • Moderation: Herr Christian Engels, Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK Ostafrika)

Vertriebsstrukturen, logistische Voraussetzungen und Einfuhrbestimmungen in Ostafrika

  • Herr Christian Engels, Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK Ostafrika

     

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    11.30 – 12.00 Uhr

    Zoom

    Unternehmensberichte, Best-Practice und Individuelle Beratung

    Interaktive Paneldiskussion zu Herausforderungen und Potentialen in Ostafrika mit vor Ort aktiven deutschen Unternehmen:

    • Herr Jean Mathys, TIA Technologien zur Industrie-Abwasser-Behandlung GmbH
    • Herr Tadios Tewolde, Ambessa Capital
    • Herr Klaus Kunkemöller, RIELA® Karl-Heinz Knoop e. K.
    • Moderation: Herr Raphael Kroll, SBS systems for business solutions

    Hinweise zur individuellen Beratung und abschließende Fragerunde

    • Herr Raphael Kroll, SBS systems for business solutions
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    Im Anschluss

    Zoom

    Bereitstellung von Break-Out Rooms zum individuellen Austausch zwischen Teilnehmern und/oder ReferentInnen

    Teilnahmebedingungen

    Das Wirtschaftsnetzwerk Afrika des Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vernetzt Akteure und Programme der deutschen Außenwirtschaft und bietet ein gebündeltes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Unternehmen (insbesondere KMU) mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland an, die in Afrika wirtschaftlich aktiv werden wollen. Zur individuellen Beratung können sich Unternehmen, die Lösungen und Technologien im Bereich der Lebensmittelverarbeitung und Kreislaufwirtschaft anbieten, ab sofort anmelden. Die Beratungsleistungen unterliegen den De-Minimis-Regelungen der EU-Kommission und können bis einschließlich Ende Januar 2022 in Anspruch genommen werden.  Die individuelle Beratung ist bis zu einem Umfang von 40 Stunden kostenlos.

    MARKTINFORMATIONEN

    Marktchancen FÜR UNTERNEHMEN
    in Ostafrika IM BEREICH LEBENSMITTELVERARBEITUNG INKL. KREISLAUFWIRTSCHAFT

    Zahlreiche ostafrikanische Volkswirtschaften verzeichnen ein starkes Bevölkerungswachstum, das zu steigendem Nahrungsmittelbedarf und wachsender Nachfrage nach Verarbeitungstechnologien führt. Die Nahrungsmittelverarbeitung wird in vielen Ländern der Zielregion zunehmend ausgebaut sowie staatlich gefördert, sodass Geschäftschancen auch für Unternehmen aus Deutschland entstehen. Der Wunsch nach Selbstversorgung ist insbesondere infolge der Covid-19-Pandemie gewachsen, da internationale Lieferketten und auch die Lebensmittelversorgung unsicherer geworden sind. Außerdem wird vermehrt darauf geachtet, dass wertsteigernde Lösungen zur Weiterverarbeitung, Veredelung und Wiederverwendung (Recycling) von Lebensmitteln, Verpackungen und Abfällen im eigenen Land stattfinden und die Produktion nachhaltiger gestaltet wird. So gibt es Bestrebungen, Einweg-Plastik weiter zu reduzieren und die energetische Nutzung von biogenen Abfällen auszubauen. Verbesserte Verpackungsmaterialien, Lagermöglichkeiten und Logistik sollen Lebensmittelverlusten bei der Produktion entgegenwirken. Hierzu werden steuerliche Anreize geschaffen, welche den Aufbau und die Weiterentwicklung des Sektors unterstützen. Für Unternehmen aus der Lebensmittelverarbeitung und der Kreislaufwirtschaft entstehen so vielfältige Marktchancen in den genannten Zielmärkten.
    Äthiopien plant derzeit den Bau von 17 integrierten Landwirtschaftsindustrieparks landesweit, u.a. für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie. Trotz der Covid-19-Pandemie wird der Bau vorangetrieben. In die lokale Nahrungsmittelindustrie wird andauernd investiert, da die Nachfrage nach Lebensmitteln weiter steigt. Zudem gibt es politische Initiativen zu vermehrtem Recycling von Kunststoffen und Verpackungsmaterialien sowie zum Abwassermanagement.
    In Kenia spielt die Lebensmittelverarbeitung eine zentrale Rolle in der langfristigen Wirtschaftsagenda des Landes. Die Nachfrage nach verarbeiteten, einheimischen Lebensmitteln steigt. Dies wird insbesondere durch die lokalen Supermärkte forciert, die – unter dem Druck der Politik, vorwiegend einheimische Produkte zu vermarkten – zunehmend eine nachhaltige Modernisierung der Produktionsanlagen und die Ausweitung der Sortimente ihrer Lieferanten einfordern. Noch fehlt es an Technologien zur Verarbeitung und zum Recycling von Agrarerzeugnissen und ihren Abfallprodukten. Hierdurch ergeben sich Anknüpfungspunkte für Technologieunternehmen aus der Lebensmittelverarbeitungsindustrie und der Kreislaufwirtschaft.
    In Tansania spielt das lebensmittelverarbeitende Gewerbe ebenfalls eine zentrale Rolle in der langfristigen Wirtschaftsagenda des Landes. Um der steigenden Nachfrage an Lebensmitteln gerecht zu werden, die Zahl der einheimischen Lebensmittelproduzenten zu erhöhen und die Nahrungsmittelimporte zu senken, unterstützt die Regierung die lokale Produktion von Nahrungsmitteln. Außerdem möchte sie die lokale Wertschöpfung von Produkten steigern. Hierzu zählen neben der Veredlung und Weiterverarbeitung von Lebensmitteln auch die adäquate und nachhaltige Verpackung sowie Wiederverwertung von Lebensmitteln und Abfällen.
    Die Steigerung der Nahrungsmittelproduktion in Ruanda ist nicht zuletzt angesichts der jährlichen Bevölkerungsanstiegs um 400.000 Personen eine dringende Notwendigkeit. Das Land engagiert sich als einer der Mitbegründer der „African Circular Economy Alliance“ außerdem stark beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft. Die Vermeidung von Plastik, bzw. die Nutzung von wiederverwendbaren, recycelbaren oder kompostierbaren Kunststoffverpackungen ist dabei ein wesentliches Anliegen. Neben der Herstellung von Nahrungsmitteln für den heimischen Markt steigt auch der Anbau für den Export.
    Trotz der Covid-19-Pandemie profitiert die Nahrungsmittelbranche in der Uganda weiterhin von Investitionen. Insbesondere die Getränkeindustrie baut ihre Kapazitäten aus – allen voran international agierende Firmen, aber auch lokale Produzenten. In den kommenden Jahren ist mit weiteren Investitionen zu rechnen, welche die Nachfrage nach Nahrungsmittelverarbeitungsmaschinen erhöhen dürften. In der Kreislaufwirtschaft bestehen zahlreiche geberfinanzierte Maßnahmen in den Bereichen Recycling sowie Wasser/Abwasser, die auch Potenziale für Unternehmen aus diesen Bereichen bergen.

    PROJEKTMANAGER

    Raphael Kroll

    SBS systems for business solutions GmbH
    Telefon: +49 (0)308145981-43
    E-Mail: raphael.kroll@sbs-business.com

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