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Geschäftsanbahnungsreise Griechenland

Sicherheits- und Verteidigungsindustrie mit Fokus auf Cybersicherheit

Thessaloniki | 09.-12. November 2026

Öffentlich gefördertes Projekt für deutsche Unternehmen aus dem Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie mit Fokus auf Cybersicherheit zur internationalen Vermarktung ihres Angebots.

Kooperationspartner:

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Im Auftrag von:

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Durchführer:

ahk zakk

Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der „Exportinitiative Sicherheits- und Verteidigungsindustrie“ (SVI)

Die Geschäftsanbahnung ist eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms (MEP) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das MEP unterstützt KMU beim Einstieg in internationale Märkte und erleichtert ihnen die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten im Ausland. Die Maßnahme ist Teil der „Exportinitiative Sicherheits- und Verteidigungsindustrie“ (SVI), die Unternehmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsbranche gezielt bei der Expansion in ausländische Märkte unterstützt. Hier finden Sie andere aktuelle Förderprojekte für weitere Zielmärkte und Branchen.

Anmeldungen

Hier finden Sie das Anmeldeformular. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 12 Unternehmen beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen nach Griechenland

Chancen für deutsche und mittelamerikanische Unternehmen im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie mit Fokus auf Cybersicherheit

Die Geschäftsanbahnungsreise nach Griechenland ist Teil der Exportinitiative für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Sie richtet sich an Unternehmen aus Deutschland, die Technologien und Lösungen für Anwendungen in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie – insbesondere im Bereich Cybersicherheit – anbieten und an einer Erweiterung ihrer Geschäftsaktivitäten auf dem griechischen Markt interessiert sind.

Der Fokus des Projekts liegt auf der gezielten Anbahnung konkreter Geschäftsbeziehungen mit potenziellen griechischen Partnern. Zu diesem Zweck ist eine Unternehmerreise nach Nordgriechenland, genauer nach Thessaloniki, vorgesehen. Dort erhalten die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen einem fachkundigen Publikum vorzustellen und potenzielle Kooperationsfelder aufzuzeigen. Ein zentrales Element der Reise ist ein Präsentations- und Networkingevent in Thessaloniki, das den direkten Austausch mit relevanten Marktakteuren ermöglicht.

Im Anschluss an die Präsentationen werden individuell organisierte Geschäftsgespräche mit ausgewählten griechischen Unternehmen sowie weiteren relevanten Branchenvertretern durchgeführt. Diese Gespräche schaffen einen direkten Rahmen, um konkrete Kooperations- und Geschäftsmöglichkeiten auszuloten und erste Schritte für eine mögliche Zusammenarbeit einzuleiten. Ergänzend dazu bieten gemeinsame Gruppenbesichtigungen mit der Delegation – etwa bei potenziellen Geschäftspartnern vor Ort oder bei Referenzprojekten – eine zusätzliche Gelegenheit, Einblicke in den lokalen Markt zu gewinnen, das eigene Netzwerk gezielt auszubauen und persönliche Kontakte zu vertiefen.

Vor der Reise wird zudem eine Zielmarktanalyse mit umfassenden Informationen über die Branche und den Markt erarbeitet, die den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt wird. Ebenso wird ein grafisch aufgearbeitetes Firmenprofil in zielländischer Sprache erstellt, mit der die Akquise der geschäftlichen Kontakte vor Ort betrieben wird.

Das Projekt wird von AHK Griechenland  in Zusammenarbeit mit der SBS systems for business solutions GmbH durchgeführt. 

Das BMWE unterstützt mit dieser Projektumsetzung deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement durch den gezielten Auf- bzw. Ausbau von Geschäftskontakten in Griechenland. Die Geschäftsanbahnung soll Marktchancen ausloten und langfristige Absatzpotenziale für deutsche Unternehmen der Branche vorbereiten.

An der Geschäftsanbahnungsreise können acht bis zwölf deutsche Unternehmen teilnehmen. Die Kosten für die Leistungen des Durchführers der Geschäftsanbahnungsreise übernimmt das BMWE. Die Unternehmen zahlen je nach Größe lediglich einen Eigenanteil sowie die individuellen Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten.

BESTANDTEILE DER Geschäftsanbahnungsreise

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Zielmarktanalyse

Zur inhaltlichen Vorbereitung erhalten die Teilnehmenden in einem Zielmarktwebinar branchenspezifischen Informationen zu Marktpotenzial, Trends und Risiken, konkrete Hinweise zu Vertriebsformen sowie zu geschäftspraktische und interkulturellen Aspekten sowie Informationen zu relevanten Netzwerken in Griechenland. Zusammengefasst werden die Informationen in einem übersichtlichen Handout.

Länderbriefing

Im Rahmen eines Länderbriefings in Griechenland erhalten Sie wichtiges erweitertes Wissen zum Zielmarkt und den Branchenbesonderheiten sowie zum organisatorischen Ablauf der Reise. Die Referierenden sind Branchen- und Länderexperten der deutschen Auslandsvertretungen, der AHK und GTAI sowie zielländischen Fachkundige bzw. vor Ort vertretene deutsche Unternehmen. 

Präsentationsveranstaltung

Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung haben Sie die Möglichkeit Ihre Produkte und Dienstleistungen vor hochrangingen geladenen lokalen Vertretenden von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Fachverbänden und Institutionen vorzustellen und im Anschluss Kontaktgespräche mit den ausländischen Teilnehmenden zu führen.

Unternehmenspräsentation

Vor Ort werden individuell organisierte Geschäftstreffen mit potenziellen griechischen Partnern – darunter Kunden, Distributoren, Kooperationspartnern, Endanwendern, Behörden und weiteren relevanten Akteuren – ermöglicht.

Neue Geschäftsmöglichkeiten

Die Auslandshandelskammer (AHK) ist Ihr deutschsprachiger Kontakt vor Ort. Sie kümmert sich um Ihre Terminorganisation, stellt die Verbindung zwischen allen Parteien her, begleitet Sie als Teilnehmenden zu den Gesprächen, fungiert bei Bedarf als Dolmetscher bzw. sorgt für die Moderation.

zivile sicherheit

Gruppenbesuche

Gruppenbesichtigungen im Firmensitz potentieller Kundschaft direkt vor Ort oder bei ausgewählten Institutionen und Referenzobjekten bieten Ihnen die Möglichkeit, das eigene Netzwerk zu erweitern und entsprechende Kontakte in Griechenland zu knüpfen.

Teilnahmebedingungen

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird. 

Die für Ihr Unternehmen entstehenden Kosten belaufen sich lediglich auf Ihren Eigenanteil * abhängig von der Größe Ihres Unternehmens. Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen.

Die individuellen Beratungsleistungen werden in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt.

* 250 EURO netto

Für Unternehmen mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Beschäftigten

* 850 EURO netto

Für Unternehmen mit weniger als 150 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 750 Beschäftigten

* 1.500 EURO netto

ab 150 Mio. EUR Jahresumsatz oder mehr als 750 Beschäftigten

MARKTINFORMATIONEN

Geschäftspotenzial
in Griechenland

Zielgruppe

  • Anbieter und Experten für Managed Security Services (MSS) und Cloud-Sicherheit
  • Spezialisten für Zero-Trust-Architekturen und Identitätsschutz
  • Fachkräfte im Bereich Schutz kritischer Infrastrukturen (OT/ICS)
  • Unternehmen aus dem Bereich klassischer Verteidigungsgüter sowie industrielle Kooperationspartner
  • Akteure im Umfeld verteidigungsnaher Cybertechnologien und Dual-Use-Technologien

Griechenland entwickelt sich zu einem wichtigen Wachstumsmarkt für Cybersecurity-, IT- und Verteidigungstechnologien in Südosteuropa. Durch seine geopolitische Lage und die Rolle als Energie- und Digitaldrehscheibe steigt die strategische Bedeutung des Landes deutlich. Im Rahmen der nationalen Digitalisierungsstrategie („Digital Transformation Bible“) und des Programms „Greece 2.0“ modernisiert Griechenland Verwaltung und kritische Infrastrukturen umfassend. Dafür stehen Milliardeninvestitionen bereit, die bis 2026 umgesetzt werden müssen und den Markt stark beschleunigen.

Die zunehmende Digitalisierung führt jedoch zu höheren Cyberrisiken. Angriffe auf Energie, Logistik und öffentliche Dienste haben gezeigt, wie wichtig der Schutz kritischer Infrastrukturen ist. Cybersicherheit wurde daher zur nationalen Priorität erklärt. Mit der Cyberstrategie 2026–2030 und der National Cybersecurity Authority (NCSA) baut Griechenland ein stark reguliertes und zentral gesteuertes Sicherheitsökosystem auf. NIS2, DORA und der Cyber Resilience Act werden konsequent umgesetzt. Der zivile Cybersecurity-Markt wächst dynamisch auf rund 236 Mio. EUR bis 2030. Treiber sind EU-Fördermittel, Großinvestitionen, Cloud-Technologien und regulatorische Anforderungen. Unternehmen investieren vor allem in IAM, SOC/SIEM, Zero Trust und Managed Security Services.

Auch der Verteidigungssektor wächst stark. Cybersicherheit gilt dort als eigene Operationsdomäne, mit langfristigen Investitionen von rund 25 Mrd. EUR. Projekte wie „Achilles’ Shield“ zeigen die zunehmende Integration von Cyber- und Militärtechnologie. Parallel fördert Griechenland Innovation, lokale Produktion und internationale Partnerschaften im Verteidigungsbereich. Insgesamt entsteht ein attraktiver Markt mit hohen Wachstumschancen für deutsche Anbieter in Cybersecurity, IT/OT-Security und Defence-Tech.

Kontakt

Mihaela Nistorica
Kontaktieren Sie mich für Rückfragen
Mihaela Nistorica

SBS systems for business solutions GmbH
Telefon: +49 (0)30 220133-97
E-Mail: m.nistorica@sbs-business.com

WEITERE UNTERLAGEN

Infoletter

Hier finden Sie kompakt zusammengefasste Projektinformationen

Projektlogo

Hier finden Sie das Logo des Projektes zur freien Verwendung

Wirtschaftsbereiche

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Pressemitteilung

Hier finden Sie den Pressetext zum Projekt.

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